Ich bin Eigenheimbesitzer
Wir verbinden Sie mit einem vertrauenswuerdigen HolaRoof-Installateur in Ihrer Naehe.
Passenden Installateur findenWir verbinden Sie mit einem vertrauenswuerdigen HolaRoof-Installateur in Ihrer Naehe.
Passenden Installateur findenErweitern Sie Ihr Geschaeft mit einer kompletten Solardach-Loesung.
Als Partner bewerben
Warum der naechste Schritt in der Solardachbranche Standard-PV-Module sein koennten, und nicht kundenspezifische Module.
Die kurze Antwort lautet ja -- wenn dem Modul die richtige Dachintegration gegeben wird. Ein Standard-PV-Modul ist bereits ein wetterfestes Element aus Glas und Aluminium. Die eigentliche Frage im Solardachbereich dreht sich nicht mehr nur um die Modultechnologie. Es geht darum, wie Module miteinander, mit Dachkanten und mit Durchdringungen verbunden werden, sodass ein Indach-System entsteht, das fuer Wetterdichtigkeit konstruiert und getestet ist, zur Reduzierung von Brandrisikopfaden konzipiert und fuer Wartungszwecke zugaenglich ist.
Seit Jahren versucht der Solardachmarkt, zwei Welten zu verbinden: Dachdeckung und Solarstromerzeugung.
Konventionelle Aufdach-PV verwendet Standard-Solarmodule, die ueber einem bestehenden Dach montiert werden. Sie ist kostenguenstig, vertraut, skalierbar und finanzierbar. Solardaecher zielen darauf ab, einen Schritt weiterzugehen: Das Modul ist nicht mehr eine zusaetzliche Schicht ueber dem Dach, sondern Teil der Dacheindeckung selbst.
Historisch wurde dies oft mit kundenspezifischen Modulen geloest. Ein spezieller Wasserkanal, eine Verriegelung, eine Dichtung oder ein Kantendetail wird dem Modul in der Fabrik hinzugefuegt, damit es sich wie ein Dachprodukt verhaelt. Technisch ist das verstaendlich. Kommerziell ist es teuer. Kleinere Produktionsvolumen, proprietaere Formate, dedizierte Zertifizierungswege, geschlossene Lieferketten und eingeschraenkte Austauschbarkeit koennen Solardaecher um ein Vielfaches teurer machen als Standard-PV-Loesungen.
Das wirft eine einfache Frage auf: Ist ein kundenspezifisches Solarmodul immer notwendig?
Moderne Standard-PV-Module werden bereits aus Materialien hergestellt, die fuer den Ausseneinsatz konzipiert sind. Die Glasoberflaeche laesst Wasser abperlen. Aluminiumrahmen sind fuer Witterung gebaut. Glas-Glas-Module sind auf beiden Seiten durch Glas geschuetzt, und diese Module sind im Standard-Aufdach-PV-Bereich zunehmend verbreitet. Die in der Aufdach-PV verwendete Technologie ist bereits sehr nah an der Technologie, die in Solardaechern verwendet wird.
Der Unterschied liegt nicht mehr hauptsaechlich im Modul. Der Unterschied liegt in der Verbindung.
Solardaecher bevorzugen in der Regel Glas-Glas-Module. Der Grund liegt auf der Hand: Ein Glas-Glas-Modul ist mechanisch staerker, stabiler und besser geeignet fuer eine Situation, in der das Modul Wind, Schnee, Temperaturschwankungen und langfristige Witterungseinwirkung bewaeltigen muss.
Glas-Glas-Module haben auch einen wichtigen Brandschutzvorteil: Die Aussenseiten des Moduls bestehen aus Glas. Das bedeutet, die aeusseren Flaechen sind nicht brennbar. Natuerlich enthaelt das Modul nach wie vor elektrische Komponenten, Verkapselungsmaterialien, Anschlussdosen, Kabel und Stecker, sodass ein Glas-Glas-Modul ein gesamtes Dach nicht automatisch feuerfest macht. Aber im Vergleich zu aelteren Rueckfolienmodulen ist die Glas-Glas-Bauweise eine logischere Basis fuer Solardaecher.
In den letzten Jahren sind Glas-Glas-Module auch im Aufdach-PV-Bereich zunehmend normal geworden. Das bedeutet, dass zwei Maerkte -- Aufdach-PV und Solardaecher -- sich auf dieselbe technologische Basis zubewegen.
Der eine verwendet Standard-Module ueber dem Dach. Der andere kann im Wesentlichen denselben Modultyp in der Dachschicht oder als Teil der Dacheindeckung verwenden.
Das bedeutet, dass es nicht mehr sinnvoll ist anzunehmen, dass Solardaecher immer eine voellig separate Modulindustrie benoetigen. In vielen Faellen kann dieselbe Technologie verwendet werden, aber mit einer neuen Dachfunktion.
Kundenspezifische Module fuer Solardaecher unterscheiden sich von Standard-Modulen oft nicht, weil die Solartechnologie grundlegend anders ist, sondern weil die Dachverbindung dem Modul selbst hinzugefuegt wird.
Das Modul erzeugt Strom auf die gleiche Weise. Das Glas schuetzt die Zellen auf die gleiche Weise. Der Rahmen oder die Kantenstruktur bietet Steifigkeit auf die gleiche Weise. Die Kosten steigen, wenn das Modul zu einem Sonderformat wird, das in kleineren Stueckzahlen mit einem werkseitig integrierten wasserdichten Verriegelungssystem hergestellt wird.
Mit anderen Worten: Die Kosten eines Solardachs steigen nicht nur, weil das Modul besser ist. Sie steigen oft, weil ein Standard-PV-Produkt aus der globalen Standard-Lieferkette genommen und in ein Nischenprodukt verwandelt wird.
Das war eines der zentralen Probleme des Solardachs.
Aufdach-PV wurde zum Massenmarktprodukt, weil es Standard-Module, Standard-Arbeitsablaeufe und Standard-Finanzierungslogik verwendete. Solardaecher sind oft in die entgegengesetzte Richtung gegangen: kundenspezifische Module, kundenspezifische Systeme, komplexere Installation und hoehere Preise.
Wenn Solardaecher eine Massenmarktkategorie werden wollen, muessen sie zurueck zur Standardisierung.
Holaroof geht das Problem anders an.
Anstatt ein neues teures Solardachmodul in der Fabrik zu schaffen, nimmt Holaroof ein standardmaessiges gerahmtes PV-Modul und macht es vor Ort zum Teil der Dacheindeckung. Das Modul bleibt ein Standardprodukt. Die Dachfunktion wird durch das System drumherum geschaffen: Metallatten, Klemmen, Dichtungen, Anschluesse, Kabelschutz, Kantendetails, Firste, Traufen, Kehlen und nicht aktive Fuellpaneele.
Das bedeutet, die Wertschoepfung entsteht nicht in der Modulfabrik. Sie entsteht im Dachsystem.
Wenn die wasserdichte Verbindung in der Fabrik in das Modul eingebaut wird, wird das Modul zu einem kundenspezifischen Modul. Wenn die wasserdichte Verbindung auf dem Dach mit standardisierten Systemkomponenten hergestellt wird, kann das Projekt die bestehende PV-Industrie-Lieferkette nutzen.
Das Ergebnis ist ein Solardach, das die Wirtschaftlichkeit eines Standard-PV-Moduls mit der Abdichtungsfunktion eines getesteten Indach-Dachsystems kombiniert.
Ein auf Standard-Modulen basierendes Solardach hat mehrere klare Vorteile.
Erstens haelt es die Modulkosten niedrig, weil es die globale PV-Fertigungsskala nutzt. Zweitens reduziert es die Abhaengigkeit von einem einzigen Modullieferanten. Drittens verbessert es die Wartbarkeit und zukuenftige Austauschmoeglichkeiten. Viertens ist es fuer Investoren, Banken und PPA-Partner leichter zu verstehen, weil die energieerzeugende Komponente vertraut und bereits finanzierbar ist.
Am wichtigsten ist, dass es Solardaecher besser skalierbar macht.
Wenn nicht jedes Land oder jeder Markt eine separate kundenspezifische Modul-Lieferkette braucht, kann der Fokus auf das verlagert werden, was das Produkt tatsaechlich differenziert: Dachlogik, Installationsgeschwindigkeit, Abdichtung, Brandschutz, Kabelschutz, Wartbarkeit und Planungssoftware.
Ein Standard-Modul ist wetterfest und seine Glasoberflaeche laesst Wasser abperlen, aber ein einzelnes Modul ist allein noch kein Dach. Das Problem ist nicht die Glasoberflaeche.
Das Problem ist die Verbindung.
Wasser dringt in der Regel nicht durch das Glas ein. Es dringt durch Fugen, Kanten, Durchdringungen, zu geringe Neigungen, schwache Anschluesse oder schlecht gestaltete Details ein.
Daher ist die eigentliche Ingenieuraufgabe im Solardachbereich nicht einfach, ein neues Modul zu erfinden. Es geht darum, Dachlogik auf PV-Module anzuwenden: die Fugen zwischen den Modulen, die Raender des Dachs, Firste, Traufen, Kehlen, Durchdringungen und Uebergaenge wie ein echtes Dachsystem zum Funktionieren zu bringen.
Das Standard-Modul ist das Basismodul. Das System macht es zum Dach.
Der Bau eines sicheren Solardachs haengt nicht nur von der Spezifikation des Moduls ab. Zunehmend ist die entscheidende Frage, was unter und um das Modul herum passiert.
Brandanalysen deuten darauf hin, dass PV-Dachbraende selten von der Glasoberflaeche des Moduls oder vom Modul als Ganzes ausgehen. In verschiedenen Branduntersuchungen ist die Zuendung, die vom PV-Modul-Laminat selbst ausgeht, durchgehend ein kleiner Anteil -- unter 10% der Faelle. Der Grossteil des Risikos wird DC-Trennschaltern, DC-Steckern, Wechselrichtern und DC-Kabeln zugeordnet. Die BRE-UK-Untersuchung kommt zu einer aehnlichen Richtung: Wiederkehrende Probleme umfassen Trennschalter, Stecker, Wechselrichter, Kabel, Installationsfehler und Systemdesign.
Das verschiebt den Fokus des Solardachs.
Wenn Risiken hauptsaechlich auf Systemebene entstehen, sollte sich Innovation nicht nur auf die Schaffung eines neuen Moduls konzentrieren. Ebenso wichtig -- und oft noch wichtiger -- ist die Welt unter dem Modul: die Brandleistung des Substrats, Kabelfuehrungen, Stecker, Belueftung, Wassermanagement, Servicezugang und Wartbarkeit.
Das Modul selbst ist oft der am staerksten standardisierte und am besten getestete Teil des gesamten Systems. Der eigentliche Unterschied besteht darin, ob der Bereich unter dem Modul ein kontrolliertes Dachsystem oder eine improvisierte Risikozone ist.
Das schafft eine neue Kategorie zwischen BIPV und Aufdach-PV.
Es ist keine klassische Aufdach-PV, bei der das Modul einfach ueber dem Dach hinzugefuegt wird. Es ist auch kein klassisches kundenspezifisches BIPV, bei dem das Produkt von einem teuren proprietaeren Modul abhaengt.
Es ist ein auf Standard-Modulen basierendes Solardach.
Wenn diese Logik funktioniert, kann sie die Wirtschaftlichkeit von Solardaechern staerken. Solardaecher muessen nicht mehr nur ueber Aesthetik, Unsichtbarkeit oder architektonische Reinheit konkurrieren. Sie koennen mit denselben Argumenten konkurrieren, die Aufdach-PV erfolgreich gemacht haben: Preis, Amortisation, Verfuegbarkeit, Wartbarkeit und Finanzierbarkeit.
Heute operieren zwei riesige Maerkte nebeneinander: Dacheindeckung und Aufdach-PV.
Europas Dachmarkt wird auf nahezu 700 Millionen Quadratmeter jaehrlicher Lieferungen geschaetzt. Das sind Millionen neuer oder sanierter Dachoberflaechen. Gleichzeitig fuegt Europa jedes Jahr Dutzende Gigawatt PV hinzu, und ein grosser Teil dieser Kapazitaet wird auf Daechern installiert.
Das sind zwei grosse Maerkte, aber sie operieren immer noch getrennt.
Aufgrund dieses Marktversagens baut Europa und die Welt weiterhin jaehrlich eine enorme Zahl passiver Daecher -- Daecher, die Gebaeude schuetzen, aber keine Energie erzeugen. Spaeter wird oft ein separates PV-System obendrauf installiert.
Das bedeutet doppeltes Material, doppelte Arbeit und doppelte Verantwortung.
Das Ziel von Holaroof ist es, diese beiden Welten zusammenzubringen.
Das Dach der Zukunft sollte nicht "ein Dach plus ein Solarsystem" sein. Das Dach der Zukunft sollte eine integrierte Kategorie sein: aktives / nicht aktives Dach.
Der aktive Teil erzeugt Energie. Der nicht aktive Teil loest das Dach dort, wo keine Energie erzeugt wird: Kanten, Durchdringungen, architektonische Zonen, Wasserschutz und visuelle Kontinuitaet.
Zusammen schaffen sie ein System, eine Logik und einen Markt.
Das ist nicht nur ein neues Produkt. Es ist der naechste Schritt im Dachbau.
Holaroof erfindet das Solarmodul nicht neu. Holaroof gibt dem Standard-PV-Modul eine neue Rolle -- es wird zur Witterungsschutzoberflaeche eines getesteten Indach-Dachsystems.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine Leistungsgarantie dar. Jede Installation erfordert eine projektspezifische Eignungs-, Statik- und Elektropruefung im Einklang mit den oertlichen Bauvorschriften und Planungsbestimmungen. Wetterdichtigkeit, Brandverhalten und Ertrag haengen von den spezifizierten Komponenten, der fachgerechten Installation und dem Zustand des bestehenden Gebaeudes ab. Daten und Preise Dritter sind zum Zeitpunkt der Veroeffentlichung aktuell.